5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

DMK prüft Kapazitätsreduktion

Nachdem DMK per Ende Jahr viele Milchlieferanten verloren hat, steht jetzt eine Schliessung von Produktionskapazitäten im Raum.

DMK-Käseproduktion in Edewecht.

Quelle: JoachimKohler-HB

Beim deutschen Milchverarbeiter haben per Ende 2023 rund 500 Milchproduzenten aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit einer Gesamtmenge von über 700 Millionen Kilogramm gekündigt. Damit hat DMK wegen zu tiefer Milchpreise rund ein Zehntel seiner Milchproduzenten verloren. Ab März hat DMK den Milchpreis auf 43,5 Cent pro Kilogramm erhöht, Ende Jahr betrug der Milchpreis 37,1 c/kg.
Nun prüft DMK auch eine Reduktion der Verarbeitungskapazitäten, wie LZ-net schreibt. Zur Disposition stehen eine Käserei im meckleburgischen Dargun und eine von drei Produktionslinien einer Käserei im niedersächsischen Edewecht. Ferner soll im schleswig-holsteinischen Hohenwestedt die Sprühtrocknung aufgegeben werden. Schliesslich soll im westfälischen Everswinkel nur noch Glace produziert und die Milcherfassung eingestellt werden.
Von den Massnahmen wären 150 Mitarbeitende betroffen, DMK beschäftigt insgesamt 7000 Personen.
Gleichzeitig will DMK mit den erhöhten Milchpreisen Milchproduzenten zurückgewinnen. Viele sind zum Konkurrenten Ammerland abgewandert, andere schliessen sich zusammen, um private Molkereien wie Frischli oder Gropper zu beliefern.

Milchwirtschaftliches Museum

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.