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Mit künstlicher Intelligenz gegen Lebensmittelverschwendung

Mit Künstlicher Intelligenz will die Hochschule Augsburg die Lebensmittelverluste in der Lebensmittelindustrie um bis zu 90 Prozent reduzieren. Im Forschungsprojekt REIF machen 30 Partner aus Industrie, Verbänden und Forschung mit.

von pd/mos

Im Rahmen des Projekts REIF (Ressource-efficient, Economic and Intelligent Foodchain) sollen in den kommenden drei Jahren Potenziale der Verschwendungsreduzierung mittels KI in den Branchen Molkerei, Fleisch und Backwaren erarbeitet werden, schreibt die Hochschule auf ihrer Website. Angestrebt werde dabei eine Reduzierung der Lebensmittelverluste um bis zu 90 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, seien entlang der Wertschöpfungskette zwei Punkte entscheidend: die Minimierung von Überproduktion und die Vermeidung von Ausschuss.

Wo konventionelle Technologien an ihre Grenzen stossen, könnte Künstliche Intelligenz innovative Lösungsansätze bieten. Beispielsweise könne mit Hilfe von KI die Nachfrage der Konsumenten genauer prognostiziert werden oder die Produktionsinfrastruktur dazu befähigt werden, kurzfristig sowohl auf schwankende Nachfrage als auch auf die schwankende Rohstoffqualität zu reagieren, heisst es auf der Website. «Der Fokus des Projekts liegt auf der Entwicklung einer ganzheitlichen Optimierungsstrategie über mehrere Wertschöpfungsstufen und -partner hinweg», erklärt Projektleiter Professor Stefan Braunreuther.

Am Projekt beteiligt sind insgesamt 18 Partner aus Industrie, Verbänden und Forschung, sowie 12 assoziierte Projektpartner – vom bekannten Markenhersteller bis zum jungen Start-up.

www.ki-reif.de