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Corona treibt viele Schweizer dauerhaft in den Online-Handel

Das Corona-Virus hat für einen deutlichen Schub in Richtung Online-Handel gesorgt. Und einer Umfrage zufolge wollen wohl viele Schweizer ihr Einkaufsverhalten nachhaltig ändern.

von sda

34 Prozent der Schweizer wollen gemäss einer Umfrage künftig verstärkt Online einkaufen statt im stationären Handel. (Symbolbild Pixabay)

Das hat Alvarez & Marsal in Zusammenarbeit mit Retail Economics in einer aktuellen Studie herausgefundne. Demzufolge beabsichtigen 34 Prozent oder knapp 2,2 Millionen Schweizer Konsumenten, weniger Ladenbesuche und mehr Online-Einkäufe zu tätigen und ihre Konsumgewohnheiten besser zu überdenken. Unter allen 6000 in sechs europäischen Ländern befragten Konsumenten kürzten 62 Prozent ihre Ausgaben und warten auf eine Normalisierung der Lage. In der Schweiz treffe dies auf 57 Prozent zu.

Generell neigen Konsumenten, die das Risiko von COVID-19 als sehr hoch einschätzen, viermal häufiger dazu, ihre Einkaufsgewohnheiten langfristig zu ändern. Dies betreffe insbesondere die Gruppe derer, die bisher kaum Online-Banking oder -Shopping betrieben hätten.

Für 2020 wird daher erwartet, dass der Anteil der Online-Detailhandelsumsätze um zusätzliche 320 Millionen Franken steigen wird – und das obwohl die Haushaltsfinanzen angespannt seien. Das entspreche einem zusätzlichen Anstieg zu den normalen Prognosen für den Online-Handel (+7%) um nochmals 5 Prozent. Detailhändler stünden entsprechend vor richtungsweisenden Veränderungen.