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Schadstoff-Grenzwerte für Lebensmittel werden strikter

Gesetzliche Obergrenzen für aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) werden 2023 erwartet; weitere Regulierungen könnten folgen. Öl-Expertin Nutriswiss ist vorbereitet.

Sie kommen in der EU, sicherlich auch in der Schweiz: die MOAH-Grenzwerte. Den Ausschlag dafür gaben alarmierende Untersuchungen von Foodwatch. In jedem achten analysierten Produkt fanden die Forschenden aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe. Diese stehen im Verdacht, krebserregend und erbgutverändernd zu sein.1 Daraufhin veröffentlichte ein EU-Ausschuss einen Vorschlag, ab welchem Gehalt Lebensmittel vom Markt genommen werden sollten: Öle und Fette gelten aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften als besonders anfällig, daher soll der MOAH-Richtwert hier 2 mg/kg betragen. Für verarbeitete Produkte schlägt der Ausschuss Richtwerte in Abhängigkeit zum Ölgehalt vor. Die Verabschiedung entsprechender Gesetze auf nationaler Ebene wird noch in diesem Jahr erwartet. Michel Burla, Geschäftsführer der Öl-Expertin Nutriswiss kommentiert: „Methoden, um MOAH und andere Verunreinigungen zu detektieren, gibt es schon einige Jahre, die Nachweisgrenzen lagen aber deutlich höher als heute. Angesichts moderner Analysen ist eine gesetzliche Regelung längst überfällig, damit Lebensmittel so sicher wie möglich sind.“ Und dafür tut Nutriswiss alles. Das Unternehmen ist auf die Aufreinigung von Ölen und Fetten spezialisiert und für die Reduktion von MOAH wurden neue, innovative und schonende Prozessschritte integriert. Kohlenwasserstoffe sind ein Beispiel für fettlösliche Kontaminanten, die aus vielfältigen Quellen über Anbau und Transport des Rohstoffs stammen können. Burla sagt, wie viele produzierende Unternehmen hätte Nutriswiss eigene, sehr strenge Standards etabliert: „Einen rechtlichen Rahmen erachten wir für sehr wichtig, damit alle Parteien der Lieferkette ihren Beitrag zur Reduktion von Kontaminanten leisten. Für ein möglichst reines Produkt unterschreiten wir schon heute die erwarteten Reglementierungen. Wir rechnen fest damit, dass Grenzwerte für andere Verbindungen folgen werden. Auch darauf sind wir vorbereitet.“ Referenzen

  1. https://www.foodwatch.org/fileadmin/-DE/Themen/Mineraloel/Dokumente/Foodwatch_Mineralo__l_Report_2021_DEUTSCHLAND_04A.pdf

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