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Eigenmarken-Umsatz bei Edeka steigt stark

Edeka-Chef Markus Mosa verdeutlichte an einer deutschen Detailhandelstagung, wie stark der Umsatz mit Eigenmarken in den Monaten der Inflation gestiegen ist. Der Umsatz mit Markenartikeln ist gesunken.

Edeka-CEO Markus Mosa.

Bei Edeka stieg der Umsatz mit Eigenmarken in den letzten Monaten explosionsartig an. Dies sagte Edeka-Chef Markus Mosa an der Tagung des deutschen Handelsverbandes Mittelständische Lebensmittel-Filialbetriebe MLF. «Wenn sich die Preisschere zwischen Markenartikeln und Eigenmarken so dramatisch ausweitet wie derzeit, dann erwartet der Kunde, dass er mehr Eigenmarken bekommt», wird Mosa auf LZ-net zitiert. Im März sei der Umsatz mit Eigenmarken gegenüber dem Vorjahresmonat um 24,1% oder 1,97 Milliarden Euro gestiegen. Im ersten Quartal 2023 hätten Eigenmarken um 19,6% zugelegt, Markenartikel hingegen hätten im Umsatz 2,1% verloren.
Es sei nicht der Anspruch von Edeka, nur noch Eigenmarken zu verkaufen, sagte Mosa weiter. «Wir sind und bleiben der grösste Markenverkäufer.» Die Preisforderungen und EBIT-Renditen bei grossen Herstellern wie Diageo oder Coca-Cola von über 30% seien aber deutlich zu hoch. «Wenn unsere Margen gleichzeitig sinken, müssen wir irgendwann sagen: Da machen wir nicht mehr mit.» Gemäss dem Kreditversicherer Allianz Trade habe die Industrie im letzten Jahr die Preise um 18,8% erhöht, der Lebensmittelhandel nur um 12,6%.

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