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Selecta: Es wird kein Nachfolger gesucht

Nach dem sofortigen Weggang von Selecta-Chef Frank Keller übernimmt Gruppenchef Christian Schmitz die Verantwortung. Die Position von Keller werde nicht mehr besetzt.

Christian Schmitz.

Quelle: zVg linkedin

Frank Keller, der dem Heimmarkt der Snackautomatenfirma Selecta dreieinhalb Jahre vorstand, tritt per sofort ab. Trotz der salbungsvollen Worte stellt sich die Zuger Zeitung die Frage, ob es zum Knall mit seinem Vorgesetzten, Gruppenchef Christian Schmitz, kam. Er beantwortet in der Zeitung die Frage nicht, ob die Resultate seines Vorgängers nicht mehr gestimmt hätten. Keller habe «starke Arbeit» geleistet.
Dennoch: Es werde kein Nachfolger gesucht, wie Schmitz der Zeitung bestätigt. In der Doppelrolle habe er jetzt die tolle Situation, sowohl strategisch als auch operativ involviert zu sein und damit die Umsetzung des grössten Selecta-Geschäfts direkt mitzuverfolgen. Der Schweizer Markt sei ein Geschäft mit viel Potenzial. Zudem werde man bald künstliche Intelligenz einsetzen, um die Kundenbedürfnisse je nach Standort noch besser zu verstehen.
Im Dezember 2023 wurde bekannt, dass das Unternehmen mit Sitz in Cham ZG einen Käufer sucht, nachdem der geplante Börsengang abgeblasen worden war – nicht zuletzt aufgrund der hohen Schuldenlast von über einer Milliarde Franken. Mögliche Interessenten wurden bald genannt. Darunter Detailhändler Coop, mit welchem Selecta vor zwei Jahren ein neues Verpflegungsangebot lancierte. Weitere potenzielle Übernehmer könnten Migros, Valora oder die US-Cateringgruppe Compass sein. Aber auch Konkurrenten wie der italienische Kaffeekonzern Lavazza, die IVS Group, Dallmayr oder das französische Gastrounternehmen Sodexo, wie die «Finanz & Wirtschaft» im Dezember spekulierte.

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