5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Food-Trends von der KI

Das Ende konventioneller Trendvorhersagen naht.

Die kulinarischen Trendthemen fürs 2024 sind lanciert! Wer neben den Vorhersagen von McCormick (Tamarind tops McCormick’s flavor trends for 2024) oder von DSM-Firmenich (Peach is 2024’s flavour of the year) brauchbarere Inspirationen sucht, wird bei Whole Foods Market fündig (media.wholefoodsmarket.com). Put the «Plant» Back in «Plant-Based», ist dort zu lesen, das heisst, statt Fleischalternativen mit endlosen Zutatenlisten werden pflanzliche Eiweissprodukt auf der Basis von wenigen Zutaten die Regale erobern. Im Absatz «Women’s Health: from Taboo to Top of Mind» wird der Hype um Nahrungsmittel durchleuchtet, welche zur Unterstützung von Periode, Schwangerschaft und Wechseljahren auf den Markt kommen.
Marken sollten ihre Strategien überdenken und flexibel bleiben, denn die Bedürfnisse der KonsumentInnen entwickeln sich weiter. Dies eine Erkenntnis aus dem «Diageo outlines 5 key consumer trends for 2024» Report (marketingdive.com). In diesem ist unter anderem auch dies zu lesen: Sechzig Prozent der Millennial- und Gen Z-Konsumenten geben ihr Geld lieber für Lebenserfahrungen aus, als für den Ruhestand zu sparen. «Neo-Hedonismus» lautet das Stichwort dafür. Apropos: Fortune veröffentlichte einen Artikel mit dem Titel «Millennials and Gen Z’s rebellion against their parents’ rules is spawning a $181 billion industry that makes everything into a snack». Quintessenz des Artikels: Bei Millennials und Gen Z ersetzt eine Dose Pringles-Chips das Abendessen.
Auch der 2024 Food Report von Hanni Rützler hat kulinarische Tendenzen und Produkte im Trendradar. Beim Durchlesen des 175 Euro teuren Reports fällt auf, dass ein wichtiger Megatrend durch Abwesenheit glänzt. «Künstliche Intelligenz» (KI) ist in diesem 154-seitigem Report nur gerade viermal, in vier Sätzen, zu finden. Unbestritten ist, dass KI von Produzenten und Händlern bereits jetzt genutzt wird, um Abläufe zu verbessern oder fürs Kreieren neuer Rezepte und Produkte. Auch zur Entwicklung gezielter Markenbotschaften und zur Vorhersage von Marktchancen und Trendanalysen kommt KI längst zum Einsatz. Entsprechend hier meine Trendvoraussage: Rützlers Food Report oder ähnliche Trendberichte werden über kurz oder lang von KI-Analysen verdrängt. Die KI-basierte Trendplattform tastewise.io zeigt bereits jetzt, wie es funktioniert. Nach der Registrierung lässt sich dort: «Flavor beyond intuition: Top flavor and ingredient trends for 2024» gratis downloaden.

Ähnliche Beiträge

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.